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Ida Wells

  • Heimliches Nazi-Treffen dank antifaschistischer Mobilisierungen aufgedeckt

    Übersetzung und Bearbeitung des Artikels vom 11. Juli 2026

    Traduction et adaptation en allemand de l’article du 11 juillet 2026.

    Heimliches Nazi-Treffen dank antifaschistischer Mobilisierungen aufgedeckt

    Am 11. Juli konnte dank einer antifaschistischen Mobilisierung eine heimliche Veranstaltung von Neonazis im Kanton Waadt verhindert werden. Die Gruppe Résistence helvétique (RH, wörtlich helvetischer Widerstand) hatte drei Redner, die allesamt aus antisemitistischen und holocaustverleugnenden Kreisen in Frankreich stammen, zu einem Vortrag eingeladen. Doch Antifaschist*innen konnten den Veranstaltungsort ausfindig machen und Druck auf seinen Besitzer ausüben – kein anderer als die Gemeinde Cossonay. Diese hatte selber nichts von der Veranstaltung gewusst, und hat Réstistance helvétique dazu aufgefordert, die Räumlichkeiten zu verlassen. Diese hatte keine andere Wahl, als dieser Aufforderung zu folgen.

    Letzten Endes hat RH ihre Veranstaltung mitten im Wald in Saint-Cierges (VD) organisiert. Auf diese Weise gedemütigt, wird sich die Gruppe nicht so schnell von dieser Episode erholen.

    Diese erfolgreiche Verhinderung einer faschistischen Veranstaltung in Genf oder im Waadt, ist die siebte seit 2024. Dieser Artikel geht auf die für den 11. Juli eingeladenen Redner und einige Hintergrundinformationen zu RH ein.

    Wer waren die Redner?

    Das Plakat der Veranstaltung kündigt drei Referenten an: Vincent Reynouard, Jérôme Bourbon et Henri de Fersan. Vincent Reynouard ist ein französischer Holocaustleugner, der den Großteil seiner Zeit damit verbringt historische Lügen über die Shoah und das Pétain-Regime von Vichy (welches er befürwortet) zu verbreiten. Er bezeichnet sich selbst als Nationalsozialist, ohne jedoch Sprecher irgendeiner Organisation zu sein. In der Vergangenheit war er jedoch Teil mehrerer Nazi-Organisationen, wie zum Beispiel der  “Parti nationaliste français et européen” (Französische und europäische nationalistische Partei, PNFE) in den 1990er Jahren. Heute ist er eine Art Selbstständiger der durch alle möglichen rechtsextremen Läden GRENOUILLE, von den Seiten der rechtsextremen Zeitung « Rivarol » bis zu den Veranstaltungen der Gruppe « Égalité et réconciliation » (Gleichheit und Versöhnung, E&R) um Alain Soral. 

    Jérôme Bourbon (links) und Vincent Reynouard (Mitte) im Jahr 2024

    In seinem Kampf für Verfälschung und Hass wird Reynouard unterstützt von Jérôme Bourbon, seit 2010 Herausgeber der erwähnten Zeitung « Rivarol ». Chronischen finanziellen Schwierigkeiten ausgesetzt, verbreitet dieses Hetzblatt Hass gegen Queere und Migrant*innen, aber auch Behauptungen von einer « jüdischen Verschwörung », die so gut wie jede Woche in ihren Artikeln auftaucht. Im vergangenen Jahr hat die französische Investigativzeitung Mediapart ein Video vom Festival « E&R » von 2023 veröffentlicht, in dem man Bourbon zu einem antisemitischen und den Holocaust verleugnenden Song feixen sieht (1). 

    Screenshot aus dem Video, das Mediapart auf dem E&R-Festival 2023 veröffentlicht hat. Jérôme Bourbon ist rechts zu sehen.

    Der dritte Referent ist Henri de Fersan (der mit bügerlichem Namen Christophe Picard heißt), ein weiterer Ideologe, der sich selbst als Faschist bezeichnet. Fersan hat unter anderem « The Turner Diaries » (Die Turner-Tagebücher) auf französisch übersetzt, ein dystopischer Roman des us-amerikanischen Neonazi-Schriftstellers William Luther Pierce, der die rechtsterroristische Strategie des « Führerlosen Widerstandes » inspiriert hat. 

    Über die Entstehung von Résistance Helvétique (RH)

    RH wurde 2015 gegründet, mit David Rouiller als Sprecher, Sohn eines wohlbekannten Bundesrichters. Er ist gut vernetzt, und verbreitet seinen ideologischen Ramsch mittlerweile in der Zeitschrift des französischen Neofaschisten Phillippe Baillet. 

    Von links nach rechts: die Faschisten Steven Bissuel (GUD/Bastion social, Frankreich), Andrea Bonazza (Casapound, Italien), David Rouiller (Résistance helvétique, Schweiz) und Hervé van Laethem (Mouvement Nation, Belgien) im Jahr 2018 in Genf.

    Dieses kleine Milieu hält regelmäßig Einzug in die Schweizer Medienlandschaft. 2025 hat Raphaël Pomey, Ex-Journalist bei « Le Matin » und nationalistischer Lobbyist bei Pro Suisse, ein lobendes Portrait von David Rouiller auf seinem Blog « Le Peuple » (Das Volk) veröffentlicht. Und 2018 war es die Journalistin Laure Lugon, die damals für die Zeitung « Le Temps » schrieb, die ein schmeichlerisches Portrai von Rouiller veröffentlichte. 

    Artikel aus der Zeitung « Le Temps“ aus dem Jahr 2018. Es fällt auf, dass die Nazis als « Identitäre“ dargestellt werden – eine irreführende Bezeichnung.

    RH bald außer Betrieb?

    Seit die « Aquila » in Aigle (VD) schließen musste, hat RH keine eigenen Räumlichkeiten mehr. 2020 hatten Äußerungen von Henry de Lesquen bei einer Veranstaltung von RH über das « Judäovirus » zu öffentlichen Diskussionen geführt. Seit 2024 hat RH alles in allem nur zwei öffentliche Treffen organisiert, beide im Wallis, die letzte am 20. September 2025 im Kursraum des « fanfare de d’avenir » in Fully (1, route de Martigny, 1926 Fully). Die Redner waren Anatoly Livry, aus dem Umfeld der katholischen extremen Rechten um Civitas und Uli Windisch, ein zum pro-israelischen Faschisten gewordener emeritierter Genfer Soziologie-Professor. 

    Die andere Konferenz hat am 11. Mai 2024 stattgefunden, ebenfalls mit Windisch, aber auch mit Oskar Freysinger (SVP) und dem Verleger Xavier Meystre (ebenfalls aus dem Umfeld der Civitas). Einige Tage vor der Veranstaltung hatte der Walliser Bote die Teilnahme Freysingers kritisiert, dieser hatte sich als Reaktion jedoch mit seiner Nähe zu RH gebrüstet, und sogar behauptet, die Gruppe hätte nichts Nazihaftes (Das Video ist im Internet zu finden). 2016 hatte bereits der Faschist und Prepper Piero San Giorgio einen Vortrag bei Résistance Helvétique gehalten (er ist neuerdings bei Kontre Kulture verlegt, dem Verlag von Egalité & Reconciliation).

    Oskar Freysinger vor einer RH-Flagge, 11. Mai 2024

    Was man über die letzten Jahre bemerken konnte, ist, dass RH als eine Art lokale Schnittstelle rechter Organisationen agierte und  Veranstaltungen von Civitas Schweiz genauso teilte wie die Posts von Clan Romand/Active Club Romandia, von den Impfgegnern des « Mouvement fédératif romand”/Themisia Gioia, vom Faschisten Colin Walks/Colin Aveline. RH zeichnet sich auch durch seine Nähe zu  Egalité et Reconciliation aus, zum Beispiel als deren Aktivisten  im März 2024 versuchten, eine faschistische Buchhandlung in Carouge (GE) zu eröffnen oder, sieben Monate später, eine Veranstaltung mit dem Schriftsteller Youssef Hindi (ebenfalls von E&R verlegt) zu organisieren. Beide Versuche konten durch antifaschistische Mobilisierungen vereitelt werden. 

    Auf internationaler Ebene hat RH 2025 am White-Suprimacist-Veranstaltungen in Gallarate (Italien) teilgenommen, die unter anderem von den Strömungen um Martin Sellner und Manuel Corchia von der Jungen Tat organisiert wurden (und sich unter anderem durch das Streben nach einer männlichen « Nemesis » auszeichnen).

    Schlussfolgerungen

    Seit mindestens einem Jahrzehnt verfolgt die radikale Rechte eine Strategie der Normalisierung. RH ist keine Ausnahme von dieser Regel. Einerseits organiseren sie öffentliche, breit angelegte Aktionen, die Großmüttern gefallen sollen , wie zum Beispiel Wahlempfehlungen bei Abstimmungen oder Müllsammel-Aktionen in den Bergen. Andererseits organisieren sie heimliche Veranstaltungen mit Personen wie Reynouard, Bourbon und Konsorten, Redner zu denen sie sich nicht öffentlich bekennen wollen. Heute fällt diese Maske! RH sind und waren schon immer Nazis (2). 

    Diese Konferenz, hätte, wenn sie denn stattgefunden hätte, entmenschlichende Inhalte und Aufrufe zu Hass und Hetze verbreitet. Diese wiederum hätten sich anschließend in Taten niedergeschlagen, wie wir sie beim jüngsten Angriff am Stadtrand von Lausanne, oder beim feministischen Streik in Lausanne vor zwei Jahren erlebt haben. 

    Kein Platz für faschistische Veranstaltungen, weder in Lausanne, noch in Cossonay oder woanders! 

    Assemblée antifasciste Genève & AFA-Lausanne

    Fußnoten: 

    [1] “Dans les arrière-cuisines d’Alain Soral : des bataillons de négationnistes et le directeur de cabinet de Bardella”, Mediapart, 2025 https://www.mediapart.fr/journal/politique/131225/dans-les-arriere-cuisines-d-alain-soral-des-bataillons-de-negationnistes-et-le-directeur-de-cabinet-de

    [2] Das Réseau antifasciste Genève (RAGE) hat genau das schon 2018 geschrieben: https://rage.noblogs.org/post/2018/01/13/resistance-helvetique-un-mouvement-politique-pacifique/

  • Mobilisation contre l’extrême droite radicale à Genève et région – chronologie rapide 2024-2026


    Chronologie rapide 2024-2026


    16 mars 2024: E&R voulait ouvrir une librairie dénommée Sparte à Carouge (GE). Le projet échoue grâce à la mobilisation antifasciste.

    26 juin 2024: Au moment des législatives françaises anticipées, Deborah Merceron, candidate du RN, doit interrompre sa rencontre avec des électeurs organisée à Genève dans un café du quartier de la Jonction après que des dizaines de personnes soient venues en protestation.

    11 septembre 2024: L’association d’extrême droite catholique intégriste « Perspective catholique » voulait organise une conférence avec un auteur d’extrême droite à Genève dans le quartier de la Jonction. Le projet échoue grâce à la mobilisation antifasciste.

    5 octobre 2024 : E&R voulait organiser une conférence de l’auteur d’extrême droite Youssef Hindi à Genève dans un café du quartier de Plainpalais. Le projet échoue grâce à la mobilisation antifasciste.

    15 mars 2025 E&R voulait organiser une conférence de l’auteur d’extrême droite Laurent Guyénot à Genève. Le projet échoue grâce à la mobilisation antifasciste.

    17-18 mai 2025: L’Institut Iliade annonçait deux jours de séminaire près de Lausanne (VD). En réalité, c’était un hôtel de Nyon (VD) qui avait été réservé. Le projet échoue grâce à la mobilisation antifasciste.

    22 novembre 2025: E&R voulait inviter l’auteur d’extrême droite Claude Janvier dans un hôtel d’Annemasse (74). Le projet échoue grâce à la mobilisation antifasciste.

    11 juillet 2026: Résistance helvétique voulait organiser une conférence clandestine avec Vincent Reynouard, Jérôme Bourbon et Henri de Fersan dans une salle communale à La-Chaux-sur-Cossonay (VD). Le projet échoue grâce à la mobilisation antifasciste.

  • [Archive] Réunion clandestine de l’extrême droite radicale le samedi 11 juillet à Cossonay

    Cet article est paru sur la plateforme Renversé en juillet 2026.

    Réunion clandestine de l’extrême droite radicale le samedi 11 juillet à Cossonay

    Appel à la vigilance antifasciste

    Mise à jourConférence annulée !Mise à jour du 11.07.26 à midi : la conférence a été annulée, merci de ne plus essayer de contacter l’auberge ou le syndic. Une fois de plus, les fascistes ont menti sur la nature de leur événement pour accéder à un lieu. Dans ces cas là, les responsables de l’espace n’apprennent de quoi il s’agit que grâce à la mobilisation populaire ou, dans le pire des cas, seulement après. Nous saluons ceux qui prennent les mesures nécessaires une fois qu’ils ont été informés, comme ça a été le cas ici.Gardons tout de même l’oeil ouvert, on sait déjà que résistance helvétique cherche un nouveau lieu pour la conférence, prévenons les locaux susceptibles d’accueillir du public à la dernière minute !

    Mise à jour : 11 juillet 2026 à 13h14

    Lausanne | 11 juillet

    Mise à jour

    • Mise à jour du 11.07.26 à midi : la conférence a été annulée, merci de ne plus essayer de contacter l’auberge ou le syndic. Une fois de plus, les fascistes ont menti sur la nature de leur événement pour accéder à un lieu. Dans ces cas là, les responsables de l’espace n’apprennent de quoi il s’agit que grâce à la mobilisation populaire ou, dans le pire des cas, seulement après. Nous saluons ceux qui prennent les mesures nécessaires une fois qu’ils ont été informés, comme ça a été le cas ici.Gardons tout de même l’oeil ouvert, on sait déjà que résistance helvétique cherche un nouveau lieu pour la conférence, prévenons les locaux susceptibles d’accueillir du public à la dernière minute !

    Mise à jour du 11.07.26 à midi : la conférence a été annulée, merci de ne plus essayer de contacter l’auberge ou le syndic. Une fois de plus, les fascistes ont menti sur la nature de leur événement pour accéder à un lieu. Dans ces cas là, les responsables de l’espace n’apprennent de quoi il s’agit que grâce à la mobilisation populaire ou, dans le pire des cas, seulement après. Nous saluons ceux qui prennent les mesures nécessaires une fois qu’ils ont été informés, comme ça a été le cas ici.

    Gardons tout de même l’oeil ouvert, on sait déjà que résistance helvétique cherche un nouveau lieu pour la conférence, prévenons les locaux susceptibles d’accueillir du public à la dernière minute !

    Appel à la vigilance antifasciste

    Samedi 11 juillet, le groupuscule fasciste “Résistance helvétique” (RH) organise une conférence clandestine intitulée “Quel avenir pour l’Europe blanche” avec les pires ordures de l’extrême droite radicale française.

    La conférence doit ouvrir ses portes à 13h à l’adresse suivante : 1, route de Saint-Denis, 1308 La Chaux (Cossonay), soit à l’auberge de la chaux. Nous vous invitons à les contacter par téléphone au 021 861 12 33 pour les prévenir de la nature de cet événement et demander son annulation. Diffusez cette information et à contactez la commune de Cossonay par email secretariat@cossonay.ch pour manifester votre désapprobation.
    Accueillir des fascistes en connaissance de cause, cela équivaut à les soutenir activement !

    L’adresse email de contact reprend le nom de Franz Riedweg, le célèbre nazi suisse engagé dans les rangs de la SS. Tout un programme !

    Affiche de la conférence organisée le 11 juillet par Résistance helvétique (logo en bas à droite)

    Qui sont les intervenants invités par RH le 11 juillet ?

    Trois conférenciers sont annoncés sur l’affiche de cette conférence : Vincent Reynouard, Jérôme Bourbon et Henri de Fersan.

    Vincent Reynouard est un négationniste français qui passe le plus clair de son temps à énoncer des mensonges historiques sur la Shoah ou le régime pétainiste de Vichy (qu’il soutient). Il se revendique lui-même national-socialiste, mais il n’est toutefois le porte-parole d’aucune organisation, même si par le passé il a participé à nombre d’entre elles comme le “Parti nationaliste français et européen” (PNFE) dans les années 1990. Aujourd’hui, c’est une sorte d’indépendant qui grenouille dans toutes les boutiques de l’extrême droite radicale, des colonnes du journal “Rivarol” aux événements d’été du groupuscule d’Alain Soral “Egalité et réconciliation” (E&R).

    Post de Vincent Reynouard sur son canal Telegram le 8 juillet dernier
    Jérôme Bourbon (à gauche) et Vincent Reynouard (au centre) en 2024

    Dans son combat pour la falsification et la haine, Reynouard est soutenu par Jérôme Bourbon, directeur de publication du journal “Rivarol” depuis 2010. En proie à des difficultés financières chroniques, ce torchon diffuse des thèses homophobes et hostiles aux immigrés, mais aussi des dénonciations répétées d’un “complot juif” qui est évoqué pratiquement chaque semaine dans leurs colonnes. L’an dernier, Mediapart a révélé une vidéo de Bourbon lors du festival E&R de 2023. On le voit ricaner devant une chanson antisémite et négationniste jouée sur un air d’Eddy Mitchell [1].

    Capture d’écran de la vidéo dévoilée par Mediapart au festival d’E&R de 2023. Jérôme Bourbon est à droite

    Le troisième intervenant est Henri de Fersan (pseudonyme de Christophe Picard), un autre idéologue qui se revendique lui-même du fascisme. Fersan a traduit en français “The Turner Diaries” (Les Carnets de Turner), roman d’anticipation de l’écrivain néonazi étasunien William Luther Pierce, roman qui a inspiré la stratégie terroriste de la “résistance sans chefs”.

    Les origines de RH

    RH a été fondé en 2015 et son porte-parole était le valaisan David Rouiller, fils d’un juge fédéral bien connu. C’est un homme de réseau qui refourgue maintenant sa camelote intellectuelle dans la revue de l’idéologue néofasciste français Philippe Baillet.

    De gauche à droite : les fascistes Steven Bissuel (GUD/Bastion social, France), Andrea Bonazza (Casapound, Italie), David Rouiller (Résistance helvétique, Suisse) et Hervé van Laethem (Mouvement Nation, Belgique) en 2018 à Genève.

    Ce petit milieu a ses entrées dans le paysage médiatique suisse romand. En 2025, l’ex-journaliste au “Matin” Raphaël Pomey, communiquant du lobby nationaliste Pro Suisse, a consacré un portrait élogieux à Philippe Baillet sur son blog “Le Peuple”. En 2018, c’était la journaliste à “Léman bleu” Laure Lugon qui signait un portait flatteur de David Rouiller dans les colonnes du “Temps”, le journal où elle officiait à l’époque.

    Article du journal “Le Temps” en 2018. On remarquera que les nazis sont présentés comme des “identitaires”, une étiquette trompeuse

    RH ces dernières années, bientôt HS ?

    RH n’a plus de local depuis la fermeture de “L’Aquila” à Aigle en 2020. Ils avaient dû quitter leur local après la polémique ayant suivi les propos de leur invité Henry de Lesquen sur le “judéovirus” lors de l’un de leurs événements.
    En tout et pour tout, RH n’a organisé que deux conférences publiques depuis 2024, toutes les deux en Valais, la dernière en date ayant eu lieu à Fully le 20 septembre 2025 dans la salle de cours de la fanfare de l’Avenir (1, route de Martigny, 1926 Fully). Les conférenciers étaient Anatoly Livry, proche de l’extrême droite catholique de Civitas (Saint-Pie X est très présente en Valais) et Uli Windisch, ancien professeur de sociologie à l’UNIGE devenu fasciste et pro-israélien forcené. L’autre conférence a eu lieu le 11 mai 2024 avec à nouveau Windisch, mais aussi l’UDC Oskar Freysinger et l’éditeur Xavier Meystre (lui aussi proche de Civitas). Quelques jours avant l’événement, le “Waliser Bote” avait critiqué la participation de Freysinger, mais celui-ci s’était enorgueillit de sa proximité avec RH en allant même jusqu’à affirmer (un peu rapidement semble-t-il) que RH n’avait rien de nazi (la vidéo est en ligne). En 2016, c’était le fasciste et “survivaliste” Piero San Giorgio (édité désormais par Kontre Kulture, la maison d’édition d’E&R) qui donnait une conférence à RH.

    Oskar Freysinger devant un drapeau de RH, 11 mai 2024

    Ce qu’on peut remarquer ces dernières années, c’est que RH a eu tendance à fonctionner comme une “interfaf” locale, en partageant les événements de Civitas Suisse, des posts de Clan Romand/Active Club Romandia, des antivax du “Mouvement fédératif romand”/Themisia Gioia, des vidéos du fasciste Colin Walks/Colin Aveline ou les projets des milieux liés aux pro-Soral d’E&R. En effet, c’était bien des militants E&R qui étaient derrière la tentative d’ouvrir une librairie fasciste à Carouge en mars 2024 ou derrière la conférence de l’écrivain Youssef Hindi (lui aussi édité par E&R) à Genève en octobre de la même année, ces deux projets ayant pu être annulés grâce à la mobilisation antifasciste. Sur le plan international, RH a participé en 2025 à l’événement suprémaciste blanc organisé à Gallarate (Italie) par les courants fascistes liés à l’autrichien Martin Sellner et au suisse Manuel Corchia de Junge Tat (courants qui recherchent une certaine respectabilité, des “Némésis” au masculin !)

    Conclusion

    Depuis près d’une décennie, l’extrême droite radicale suit une stratégie de normalisation. RH ne fait pas exception à la règle. Côté pile, ils font des actions “grand public” qui plaisent aux grand-mères (consigne de vote lors des votations, récolte de déchets en montagne), de l’autre ils organisent des conférences clandestines avec des individus comme Reynouard, Bourbon & co, le genre d’orateurs dont ils n’assument pas publiquement leur proximité. Aujourd’hui, le masque tombe ! RH sont et ont toujours été des nazis [2].

    Cette conférence, si elle a lieu, diffusera un contenu déshumanisant et des appels à la haine qui se matérialiseront ensuite en actes comme ça été le cas lors de cette récente agression aux abords de Lausanne ou lors de la Grève féministe dans cette même ville il y a 2 ans.

    Pas de place pour les conférences fascistes, ni à Lausanne, ni à Cossonay, ni ailleurs ! Faisons annuler cette conférence haineuse !

    Assemblée antifasciste Genève & AFA-Lausanne

    [1] “Dans les arrière-cuisines d’Alain Soral : des bataillons de négationnistes et le directeur de cabinet de Bardella”, Mediapart, 2025 https://www.mediapart.fr/journal/politique/131225/dans-les-arriere-cuisines-d-alain-soral-des-bataillons-de-negationnistes-et-le-directeur-de-cabinet-de

    [2] C’était déjà affirmé à l’époque par le Réseau antifasciste Genève (RAGE) https://rage.noblogs.org/post/2018/01/13/resistance-helvetique-un-mouvement-politique-pacifique/

  • [Archive] Une conférence d’extrême droite annulée grâce à la mobilisation !

    Cet article a d’abord paru en novembre 2025 sur les comptes Instagram Silure et Afa-Annecy

    Le 22/11 à Annemasse, était prévue une conférence d’Egalité & réconciliation, groupuscule néofasciste fondé par Alain Soral.

    Cette dernière a été annulée par les organisateurs grâce à notre mobilisation.

    En effet, l’hôtel d’Annemasse a été alerté par des militant.es, il ne savait rien de la couleur politique brune de leurs clients. Vu qu’ils se sont dissociés nous ne révèlerons pas de quel hôtel il s’agissait. Cette victoire a été rendue possible par une alliance politique franco-suisse, des liens à développer vu que les idées d’extrême droite ne connaissent pas de frontière !

    Nous appelons à rester vigilant.es pour s’opposer à toutes leurs tentatives de normalisation de leurs idées.

  • [Archive] Annulation de la formation néofasciste de l’Institut Iliade à Nyon

    Cet article a d’abord été publié sur la plateforme Renversé https://renverse.co/infos-locales/article/annulation-de-la-formation-neofasciste-de-l-institut-iliade-a-nyon-7089

    Après la publication de l’article du 12 mai, et grâce à un travail antifasciste pour empêcher la tenue de la formation de l’Institut Iliade, nous sommes parvenu·e·x·s à faire annuler ce week-end fascisant.

    COLLECTIFS

    Antifascisme – Extrême-droite#Antifascisme#néonazisme

    Annulation de la formation néofasciste de l’Institut Iliade à Nyon

    Après la publication de l’article du 12 mai, et grâce à un travail antifasciste pour empêcher la tenue de la formation de l’Institut Iliade, nous sommes parvenu·e·x·s à faire annuler ce week-end fascisant.

    Canton de Vaud | 16 mai 2025

    VICTOIRE !

    Ce week-end du 17 et 18 mai 2025, devait avoir lieu à Nyon une formation “jeune” de l’Institut Iliade pour la longue mémoire européenne. Pour rappel, cette organisation a pour but de former idéologiquement des militants d’extrême droite et de rendre le nazisme et le fascisme à nouveau acceptables.

    A la suite de nombreuses pressions du milieu antifasciste romand, l’hôtel dans lequel devait se dérouler la formation a décidé d’annuler l’évènement organisé depuis des mois par les néo-fascistes français.

    Une fois de plus, cet événement souligne la nécessité de s’organiser contre l’extrême droite, qui tente de s’implanter partout. Cette victoire n’est donc qu’une goutte d’eau dans l’océan fasciste qui menace de submerger le monde. Célébrons-la, mais restons vigilant·e·x·s et prêt·e·x·s à devoir nager à contre-courant les prochains temps.

    Avec cette victoire, c’est aussi un message fort que nous faisons passer : nous ne tolérerons jamais la présence d’événements fascistes, ni à Nyon, ni à Lausanne, ni partout ailleurs !

    Coordination antifasciste Lausanne et environs.

  • [Archive] 17-18 Mai 2025 : Mobilisons-nous contre l’extrême droite dans les environs de Lausanne

    Cet article a d’abord été publié sur Renversé. https://renverse.co/infos-locales/article/17-18-mai-2025-mobilisons-nous-contre-l-extreme-droite-dans-les-environs-de-7024

    Ces derniers mois plusieurs tentatives d’intimidations par des militants d’extrême-droite ont eu lieu à Lausanne. Comme l’a soulevé le carnaval populaire et déter contre la montée du fascisme au mois de mars dernier, l’extrême droite se réorganise et s’agite dans la région vaudoise.

    Le milieu néofasciste romand tisse des liens avec des organisations françaises. La dernière preuve en date est l’annonce d’une « formation jeune » les 17 et 18 mai dans la région lausannoise organisée par l’Institut Iliade.

    L’Institut Iliade « pour la longue mémoire européenne », est un cercle de réflexion et de formation de l’extrême-droite française. Ce think tank néofasciste est issu de la mouvance dite de la « Nouvelle Droite ».

    La Nouvelle Droite est un courant d’extrême-droite français né après la décolonisation. Apparu en 1969 avec la fondation du Groupement de recherche et d’études pour la civilisation européenne (GRECE), ce courant a fait un relooking et un rebranding du fascisme.

    En s’engageant dans un combat culturel et métapolitique, ces néofascistes se sont appropriés les théories d’hégémonie culturelle de Gramsci afin de rendre le fascisme et le nazisme de nouveau « acceptables ». Depuis 1969, la Nouvelle Droite a pu élargir son influence jusqu’aux cercles conservateurs et aujourd’hui ses concepts de « grand remplacement » et de « remigration » sont repris par la droite dite traditionnelle, et la droite électorliste, comme les jeunes UDC du canton de Vaud par exemple.

    Les identitaires ont été en quelque sorte les enfants prodiges de la Nouvelle Droite car ils ont permis la diffusion de leurs idées dans la jeunesse et dans de larges couches de la société. Ils ont également servi de tirailleurs pour le Front National (aujourd’hui Rassemblement National) et certains anciens cadres des identitaires sont aujourd’hui dans les sphères dirigeantes du parti.

    Nous ne sommes plus face à des bandes de néo-nazis alcoolisés, nous avons affaire à des néofascistes organisés qui forment la prochaine génération de militants à une stratégie sur le long terme qui implique le contrôle des institutions et la prise du pouvoir politique.

    Face à la montée du fascisme en Suisse romande nous ne pouvons pas rester immobiles et sans réaction. Mobilisons nous, montrons leur que la résistance s’organise et que nous ne laisserons aucune place à leurs idées élitistes, racistes, misogynes et discriminant toutes minorités dans notre espace public et politique.

    Nous appelons toutes les forces antiracistes, féministes et antifascistes à se mobiliser contre cette « université » d’extrême-droite les 17 et 18 mai.

    Transformons leur formation en fiasco : pas de place pour l’extrême-droite !

    Coordination antifasciste Lausanne et environs

    P.S.

    Nous savons que l’Iliade a l’habitude de présenter leurs conférences dans des lieux bourgeois comme des châteaux ou des hôtels, souvent en périphérie des villes. Nous nous attendons à ce que la formation qu’ils donnent le 17-18 mai se trouve quelque part sur l’arc lemanique. Nous ne laisserons pas ce week end avoir lieu ni à Lausanne ni ailleurs d’autre en Suisse romande.

  • [Archive] Pas de place pour les antisémites : annulons leur conférence!

    L’article a d’abord été publié sur la plateforme Renversé. https://renverse.co/infos-locales/article/pas-de-place-pour-les-antisemites-annulons-leur-conference-6083 La conférence a été annulée par les organisateurs d’E&R grâce à la mobilisation.

    Pas de place pour les antisémites : annulons leur conférence !

    L’assemblée antifasciste de Genève lance un appel à la mobilisation contre la tenue d’une conférence prévue le 15 mars 2025 à Genève dans un lieu tenu encore secret. L’événement est prévu à 15h et une participation aux frais de 10 euros est demandée.

    1er mars 2025

    L’association Culture Léman derrière l’organisation de cette conférence n’est autre que la section Haute-Savoie du mouvement Egalité & Réconciliation de l’antisémite notoire Alain Soral.

    Lors de cet événement Laurent Guyénot est sensé faire une conférence sur son livre « Comprendre le 11 septembre », publié aux éditions « Kontre Kulture ». Cette maison d’édition est un des multiples commerces qu’Alain Soral a mis en place dans sa petite boutique de la haine. Parmi les livres du catalogue de « Kontre Kulture » on peut trouver « La France juive » de l’antisémite et antidreyfusard français Édouard Drumont, « La doctrine du fascisme » de Benito Mussolini mais aussi les mémoires de Jean-Marie Le Pen.

    En dehors de se faire publier par « Kontre Kulture », Laurent Guyénot, est également conférencier pour le mouvement Egalité & Réconciliation et un antisémite convaincu. Il ne cache pas son soutien pour les deux négationnistes les plus connus d’Allemagne et d’Angleterre : Ursula Haverbeck et David Irving.

    Cette conférence prévue le 15 mars ne doit pas avoir lieu !

    Comme lors de leur dernière tentative pour la conférence de Youssef Hindi : annulons leur conférence – mettons la pression sur les lieux susceptibles de les accueillir – activons la vigilance et l’autodéfense populaire – soyons sur le qui-vive pour bloquer cette conférence le samedi 15 mars toute la journée !

    Genève reste antifa !
    Pas de place pour les antisémites !
    Yallah antifa !

    Assemblée antifasciste de Genève

  • [Archive] Conférence de Youssef à [……] – Riposte antifasciste

    L’article a d’abord été publié sur la plateforme Renversé. https://renverse.co/infos-locales/article/conference-de-youssef-hindi-riposte-antifasciste-4665

    Mise à jour

    La semaine dernière, plusieurs antennes locales d’Egalité&Réconciliation ont partagé sur X (ex-Twitter) l’annonce d’une conférence de Youssef Hindi, proche du néofasciste Alain Soral, ce samedi 5 octobre prochain à Genève.

    Cette conférence aura lieu à la [………] à plainpalais.

    Ne laissons aucun répit à l’extrême-droite et à leurs idées nauséabondes, ceux-ci ne seront jamais les alliés de la libération du peuple palestinien, bien au contraire !

    Montrons que Genève est antifasciste et manifestons devant la sportive pour empêcher l’accès à la conférence.

    POINT METEO ET SANTE GLOBALE : Prenez des bonnets et des écharpes pour ne pas tomber malade, et des lunettes de soleil pour protéger vos yeux ! Prenez aussi vos masques anti-covid !

    Pour en savoir plus sur Youssef Hindi et ses liens avec la fachosphère : https://renverse.co/infos-locales/article/geneve-une-conference-antisemite-organisee-par-l-extreme-droite-4645

  • [Archive] Genève – Une conférence antisémite organisée par l’extrême droite

    Article publié à l’origine sur la plateforme Renversé en septembre 2024. https://renverse.co/infos-locales/article/geneve-une-conference-antisemite-organisee-par-l-extreme-droite-4645

    Genève – Une conférence antisémite organisée par l’extrême droite

    Non à l’instrumentalisation du mouvement de solidarité avec la Palestine !

    Par ce communiqué, l’Assemblée antifasciste Genève tient tout d’abord à inviter tout un chacun à rejoindre les manifestations pour la Palestine qui seront organisées à Bâle et à Genève respectivement les 5 et 19 octobre prochains.
    La solidarité inconditionnelle avec le peuple palestinien est une nécessité absolue en cette période d’horreurs.

    Dans un deuxième temps, nous tenons à alerter sur les « faux amis » de la cause palestinienne. Cela fait au moins depuis l’époque de François Duprat (1940-1978) que l’ultradroite prétend être opposée au colonialisme israélien. Il n’en est rien. En réalité, ils haïssent les juifs, ce qui est bien différent, même si certains propagandistes du sionisme ont du mal à comprendre la différence. C’est pourtant simple, les antisémites ont toujours été les ennemis de la cause palestinienne. Leur usage de la lutte du peuple palestinien est purement instrumental. Il vise avant tout à satisfaire leurs objectifs propres, c’est-à-dire à revaloriser leur propre activité antisémite en prétendant incarner une soi-disant « résistance ». La chose est particulièrement ironique puisque de Pierre Sidos à Maurice Bardèche, ces milieux sont en réalité les héritiers des mouvements collaborationnistes durant la Seconde Guerre mondiale. Leur anti-sionisme « emprunté » aux courants anti-impérialistes est une imposture. En effet, au contraire de ces derniers, les néo-fascistes gardent une vision nostalgique de la colonisation, il n’est pas rare de les entendre chanter les louanges de l’Algérie française, de la Rhodésie ou du régime d’apartheid en Afrique du sud…

    Bref, quand ces milieux parlent de la Palestine, il faut toujours se méfier car leur soi-disant « soutien » est surtout un prétexte à l’affirmation de leurs obsessions antisémites. Comme en 2023, lorsque Pierre Hillard demandait la déchéance de nationalité pour les français de confession juive lors d’un congrès de Civitas… Il en va de même pour « Egalité et Réconciliation » (E&R), le fan club de l’idéologue néo-fasciste Alain Soral.

    La semaine dernière, plusieurs antennes locales d’ »E&R » ont partagé sur X (ex-Twitter) l’annonce d’une conférence le samedi 5 octobre prochain à Genève dans un lieu tenu secret.

    L’invité annoncé n’est autre que Youssef Hindi, chercheur autoproclamé et auteur de nombreux livres chez « KontreKulture », la maison d’éditions d’ »E&R ». Youssef Hindi se définit lui-même comme musulman, il affiche sa proximité avec les antisémites de Civitas (dont il a été le conseiller géopolitique) et collabore depuis des années avec leur site « Médias-Presse-Info ».

    Le lieu de la conférence à Genève n’est pas connu mais son titre est éloquent : « Israël et le génocide. Du livre de Josué à Netanyahu ». On peut légitimement penser que Youssef Hindi va y développer le même discours que dans ses « lives » Youtube, à savoir que l’origine de l’intervention génocidaire à Gaza et du colonialisme israélien est à trouver… dans la Torah elle-même !

    Ci-dessous quelques citations qui ne laissent aucun doute sur ses affinités idéologiques :

    Le 25 mai 2022, Youssef Hindi est l’invité d’une émission radio d’ »E&R », il y déclare : « La politique israélienne est fondée sur un suprémacisme. C’est un peu choquant ce que je vais dire. […] Il y a eu un antagonisme – et c’est peu dire – entre le nazisme et le judaïsme, entre les nazis et les juifs. [Mais] si on lit les lois de Nuremberg, l’esprit du nazisme, et si on lit la Bible hébraïque et le Talmud, on a des similitudes. C’est-à-dire l’idée qu’il y a un « peuple élu », supérieur aux autres […] Dans la Bible hébraïque, il y a bien sûr une domination territoriale, mais aussi une domination universelle. Et l’idée d’une supériorité raciale est [contenue] dans le judaïsme, elle est justifiée sur le plan religieux. » [1]

    Plus récemment, dans un live tenu le soir du second tour des élections législatives françaises, il déclare :

    Le système est extrêmement bien huilé. Les pro-palestiniens, que ça soit en France ou même aux Etats-Unis, sont systématiquement chapeautés par des globalistes pro-LGBT. On voit même les grosses manifestations pro-palestiniennes aux Etats-Unis être financées par Georges Soros. Cela ne veut pas dire que les pro-palestiniens sont LGBT-compatibles, cela veut dire que les globalistes veulent maintenir cette lutte-là dans leur giron, pour les empêcher d’aller [vers] l’autre versant, […] les conservateurs anti-LGBT[…].” [2]

    Le même jour, il s’affichait aux côtés du négationniste Vincent Reynouard pour commenter les résultats et développe un propos particulièrement immonde visant à assimiler la lutte anticoloniale du peuple palestinien à la pseudo-théorie du « grand remplacement » de Renaud Camus.

    « Des gens comme Zemmour ou même le RN se disent sionistes et prétendent s’en prendre au « grand remplacement ». [Pourtant], le sionisme c’est l’idéologie du « grand remplacement », c’est à dire le remplacement de la population par des juifs askhénazes venus d’Europe. Les premiers qui ont combattu le « grand remplacement », c’est-à-dire l’immigration illégale, ce sont, dès les années 1920, les organisations palestiniennes. […] Donc si on est contre le « grand remplacement », on doit être antisionistes. » [3]

    A Grenoble, en 2019, des camarades se sont mobilisés contre un meeting d’“E&R” avec Soral et Hindi. Ils avaient réussi à empêcher que la conférence se tienne au centre ville. [4]

    Plus proche de nous, rappelons qu’en 2016, à Genève, une mobilisation antifasciste de rue avait permis l’annulation d’une conférence de Soral dont le lieu avait là aussi été gardé secret. En effet, ces milieux ont tendance à avancer masqués et à louer des salles sous des prétextes bidons. Cette année encore, nous avons réussi à empêcher l’ouverture de Sparte, une librairie néo-fasciste liée à E&R à Carouge et à une conférence de l’intégriste catholique Serge Abad-Gallado organisée par des proches de Civitas.

    La probabilité que la conférence du samedi 5 octobre ait lieu sur le territoire français est assez grande mais nous pensons qu’il faut tout de même rester vigilantEs à Genève et dans les communes.

    La vermine fasciste ne s’implantera pas à Genève !

    Assemblée antifasciste Genève, 23 septembre 2024
    Coordination née au printemps 2024 à Genève. Elle est composée de l’Action antifasciste Genève, du Collectif radical d’action queer (CRAQ) et du collectif Silure.

    Photo d’illustration : Youssef Hindi et Vincent Reynouard dans la 3 vidéo évoquée dans l’article.

  • [Archive] Piero San Giorgio, l’idéologue survivaliste des néo-fascistes organise sa promo à Genève

    Article publié à l’origine sur Renversé en avril 2024. https://renverse.co/infos-locales/article/piero-san-giorgio-l-ideologue-survivaliste-des-neo-fascistes-organise-sa-promo-4463

    Un compagnon de route des réseaux faf refait surface.

    Survivrons-nous aux livres de Piero San Giorgio ?

    Un drôle de loustic organise une séance de dédicace de son livre dans un immeuble privé du Petit-Saconnex ce vendredi 19 avril 2024.

    Il s’agit de Piero San Giorgio. Ce nom ne vous dira sans doute pas grand chose, cette personne est un producteur de littérature « survivaliste », qui vous donne toute sorte d’astuces pour vivre dans la forêt ou vous protéger en cas d’attaque atomique.

    Est-ce un hobby innocent au même titre que la chasse aux champignons ou le yoga ? Pas vraiment, car depuis plus d’une décennie, San Giorgio a cultivé sa proximité avec les milieux les plus rances de l’extrême droite.

    Proche de Soral et du néonazi Conversano, il intervient sur différentes chaînes Youtube qui ne cachent pas leur idéologie, et qu’il utilise pour assurer sa promotion. Il y a des médias d’extrême droite bien connus (Radio Courtoisie), mais aussi des chaînes Youtube plus confidentielles : Géopolitique profonde, Cercle Aristote, TV Libertés, etc.

    En 2016, Oskar Freysinger siégeait encore au Conseil d’Etat valaisan. Avec son conseiller Slobodan Despot (chroniqueur de la RTS et du magazine français d’ultradroite Éléments), il avait engagé San Giorgio comme conseiller spécial sur les questions de sécurité. Il avait dû rétropédaler après quelques articles de presse sur le profil inquiétant du bonhomme.

    En 2021, San Giorgio avait déclaré qu’il arrêtait toute activité d’essayiste. Mais cette année, il revient avec un livre au titre angoissant « Survivre à la peur (tome 1) » (il y aura une suite !)

    Ce livre est édité par les éditions « Cultures et Racines », une maison d’édition qui n’a rien de culturel mais tout de l’idéologie ultranationaliste.

    Dans leur catalogue de ces charmantes personnes (accessible en ligne), on retrouve Laurent Ozon [erratum en fin d’article], le psychopathe partisan de la chasse aux immigrés. Son livre « La France Orange mécanique » avait connu un fort retentissement dans les médias mainstream. Dans la même ligne que les médias du milliardaire Vincent Bolloré, Ozon appelle de ses voeux à une guerre civile pour régénérer la nation française. Leur catalogue comporte aussi des livres de Francis Cousin, le malade qui sur un blog imprudemment nommé « Guerre de classe », réactualise les falsifications du judéophobe et faux marxiste Pierre Guillaume (décédé l’an dernier). On peut aussi mentionner Lucien Cerise, le mythomane qui avait écrit un livre entier en usurpant la signature des situationnistes du « Comité invisible ». Enfin, il y a Pierre Hillard, un « vieux de la vieille » de la galaxie intégriste catholique, lui aussi judéophobe patenté. C’est lui qui a poussé les abjects fascistes de Civitas à être dissous par le non moins abject Gérald Darmanin en 2023.

    Il y existe quelques liens évidents entre cette maison d’édition et Genève. Le 18 janvier dernier, Lucien Cerise a été invité à Genève par les coronazinzins du « Mouvement fédératif romand ». La conférence avait eu lieu à l’Hôtel Calvy. Quant à l’auteur Arthur Sapaudia (un pseudonyme), un personnage de la galaxie Egalité & Réconciliation d’Alain Soral, il a multiplié les posts pour défendre le projet d’installation de la librairie Sparte (dont l’ouverture a été annulée le 16 mars dernier cf cet article du mois dernier sur Renversé). Il y a quelques années, les événements publics de San Giorgio avaient fait l’objet de protestations publiques, raison pour laquelle il les annonce très peu de temps à l’avance.

    Discutez avec vos voisinexs et faites passer l’information : la vermine néo-fasciste ne s’implantera pas à Genève !

    Genève reste antifa !

    @le_silure & @afageneve

    P.S.

    Sur P. San Giorgio lire aussi cet article de 2016 : https://renverse.co/infos-locales/Valais-Piero-San-Giorgio-le-business-man-survivaliste-neo-fasciste-879

    Erratum 19.04 :

    Le préfacier de Piero San Giorgio et auteur de l’infâme ouvrage « La France Orange Mécanique » est bien Laurent Obertone, et non Laurent Ozon. Comme Alain Soral, Laurent Ozon fut l’un des conseillers de Marine Le Pen dans sa longue marche vers le pouvoir d’Etat. Mais Ozon est arrivé plus tard au Front national (actuel Rassemblement national) et a dû le quitter encore plus vite. En 2014, il a été poussé vers la sortie après avoir justifié les lâches assassinats du psychopathe Anders Brevik sur l’île d’Utoya (cf « Derrière le virage écologique de Marine Le Pen, l’obsession de l’immigration », Le Monde, 15 avril 2019). Qu’il soit donc assuré de toute notre antipathie. Aucune excuse ne lui sera accordée pour lui avoir attribué à tort l’ouvrage et la préface d’un collègue idéologique.